Anhängewalzen

14. April 2021 0 Von Holger Renn

Unter Anhängewalzen sind im Bauwesen Geräte zu verstehen, die im Erd-, Straßen-, Deponie und Dammbau Anwendung finden.

Anhängewalzen verdichten mit Hilfe einer Glattmantelbandage Erdstoffe wie Sand, Kies oder körnige Bodenstoffe. Diese Anhängewalzen sind universell an verschiedene Fahrzeuge installierbar. Die Anhängewalzen werden mit dem Fahrzeug zum Laufen gebracht und über den zu bearbeitenden Boden gerollt.

Beispielbild eines Walzenzuges:

Hamm Walzenzuege 3412
Hamm Walzenzüge 3412

Warum der Einsatz einer solchen Anhängewalze?

Die Verdichtung dient der Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit des Bodens. Hierbei ist eine dynamische und eine statische Verdichtung zu Unterscheiden. Die dynamische Wirkungsweise beschreibt die Verdichtung durch Bewegung der Walze. Unter der statischen Verdichtung ist eine Verdichtung durch Gewicht des Geräts zu verstehen.

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Typen und Ausführungen

Die Anhängewalzen gehören zu einen der verschiedenen Walzentypen, die im Erdbau eingesetzt werden. Die ersten Walzen wurden bereits im 18. Jahrhundert produziert und für den Straßen- und Erdbau verwendet. Damals wurden die Geräte nicht von Fahrzeugen, sondern von Pferden gezogen. Zu Beginn bestanden die Geräte ausschließlich aus Stein und Gusseisen. Erst im 20. Jahrhundert wurden die ersten Motoren für Walzen entwickelt. Es gibt viele unterschiedliche Walzenarten, die für unterschiedliche Baustellenarbeiten verwendet werden. Diese Walzen sind universell und können an die Fahrzeuge angepasst werden. Anhängewalzen findet man heute in verschiedenen Formen und aus unterschiedlichen Materialien hergestellt im Internet auf den Webseiten der jeweiligen Baufirmen.